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Bestand

Inventur durchführen

Bestand zählen, Abweichungen klären und rollierend statt einmal im Jahr prüfen.

Eine Inventur vergleicht den erwarteten mit dem tatsächlichen Bestand. GearHarbour führt sie als Zählplan: Du legst fest, was gezählt wird, zählst mit dem Scanner ab und klärst am Ende nur noch die Abweichungen.

Von der Planung bis zur Buchung

  1. Inventur anlegen und den Bereich wählen: ganzer Betrieb, ein Standort, ein Lagerort oder eine Kategorie.
  2. Plan starten. GearHarbour hält den erwarteten Bestand als Stichtag fest – spätere Bewegungen verfälschen die Zählung nicht.
  3. Im Scan-Center Objekt für Objekt scannen. Jeder Scan zählt gegen den Plan; Mengenartikel gibst du als Stückzahl ein.
  4. Abweichungen ansehen: fehlend, unerwartet gefunden oder am falschen Lagerort.
  5. Abweichungen klären und den Plan abschließen. Der Abschluss schreibt die Korrekturen und hält fest, wer wann gezählt hat.

Was die drei Abweichungsarten bedeuten

  • Fehlend: erwartet, aber nicht gescannt. Häufigste Ursache ist ein Objekt, das beim Kunden steht, ohne als ausgegeben gebucht zu sein.
  • Unerwartet: gescannt, aber nicht erwartet – etwa ein Objekt aus einem anderen Bereich oder eine Rückgabe, die niemand gebucht hat.
  • Falscher Lagerort: gefunden, aber woanders. Der Abschluss kann den Lagerort direkt mitziehen.
Kann ich während der Inventur weiter Mietaufträge abwickeln?

Ja. Die Inventur hält den erwarteten Bestand zum Startzeitpunkt fest; Ausgaben und Rückgaben danach fließen nicht in die Abweichungen ein.

Was passiert mit einem Objekt, das gar nicht auftaucht?

Es bleibt als fehlend stehen, bis du entscheidest: erneut suchen, als verloren melden oder ausmustern. Der Lebenszyklus hält den Vorgang fest.

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