Eine Inventur vergleicht den erwarteten mit dem tatsächlichen Bestand. GearHarbour führt sie als Zählplan: Du legst fest, was gezählt wird, zählst mit dem Scanner ab und klärst am Ende nur noch die Abweichungen.
Von der Planung bis zur Buchung
- Inventur anlegen und den Bereich wählen: ganzer Betrieb, ein Standort, ein Lagerort oder eine Kategorie.
- Plan starten. GearHarbour hält den erwarteten Bestand als Stichtag fest – spätere Bewegungen verfälschen die Zählung nicht.
- Im Scan-Center Objekt für Objekt scannen. Jeder Scan zählt gegen den Plan; Mengenartikel gibst du als Stückzahl ein.
- Abweichungen ansehen: fehlend, unerwartet gefunden oder am falschen Lagerort.
- Abweichungen klären und den Plan abschließen. Der Abschluss schreibt die Korrekturen und hält fest, wer wann gezählt hat.
Was die drei Abweichungsarten bedeuten
- Fehlend: erwartet, aber nicht gescannt. Häufigste Ursache ist ein Objekt, das beim Kunden steht, ohne als ausgegeben gebucht zu sein.
- Unerwartet: gescannt, aber nicht erwartet – etwa ein Objekt aus einem anderen Bereich oder eine Rückgabe, die niemand gebucht hat.
- Falscher Lagerort: gefunden, aber woanders. Der Abschluss kann den Lagerort direkt mitziehen.
Kann ich während der Inventur weiter Mietaufträge abwickeln?
Ja. Die Inventur hält den erwarteten Bestand zum Startzeitpunkt fest; Ausgaben und Rückgaben danach fließen nicht in die Abweichungen ein.
Was passiert mit einem Objekt, das gar nicht auftaucht?
Es bleibt als fehlend stehen, bis du entscheidest: erneut suchen, als verloren melden oder ausmustern. Der Lebenszyklus hält den Vorgang fest.