Ein Auftrag trägt bis zu sechs Datumsangaben, und sie beantworten verschiedene Fragen. Der Zeitraum sagt, wofür der Kunde bezahlt. Abholung und Rückgabe sagen, wann jemand an der Theke steht. Auf- und Abbau sagen, wie lange das Gerät darüber hinaus keinem anderen Auftrag zur Verfügung steht. Wer alle drei Paare gleich setzt, bekommt trotzdem einen funktionierenden Vorgang – die Unterschiede beginnen erst zu zählen, wenn sie auseinanderfallen.
Wer wofür zählt
- Beginn und Ende des Zeitraums: die Grundlage des Preises. Aus ihnen errechnet sich die Zahl der Tage, und nur sie stehen im Angebot.
- Abholdatum und Rückgabedatum: die Termine des Tages. Sie füllen die Tageslisten „Heutige Ausgaben“, „Heutige Rückgaben“ und „Überfällig“ und stehen in den Erinnerungsmails.
- Aufbau ab und Abbau bis: das Zeitfenster, in dem das Gerät für andere Aufträge gesperrt bleibt, obwohl der Zeitraum noch nicht läuft oder schon vorbei ist.
- Lieferfenster von/bis: wann angeliefert werden darf. Es steht auf dem Lieferschein und ändert weder Preis noch Verfügbarkeit.
Ein Beispiel: Die Bühne wird am Freitag um 8 Uhr abgeholt, aufgebaut, am Samstag genutzt und am Montag zurückgebracht. Der Kunde soll aber nur den Samstag bezahlen. Dann steht der Zeitraum auf Samstag bis Samstag, das Abholdatum auf Freitag 8 Uhr, das Rückgabedatum auf Montag – und „Aufbau ab“ auf Freitag 8 Uhr, damit niemand die Bühne für Freitag verplant. Die Rechnung nennt einen Tag, das Lager weiß von vier.
Was die Verfügbarkeit blockiert
- Der Zeitraum selbst.
- Auf- und Abbaufenster, sofern gesetzt.
- Die Rüstzeit des Produkts: eine pauschale Spanne davor und danach für Prüfung, Reinigung und Transport. Sie steht in den Einstellungen und ist je Produkt übersteuerbar.